Aus der Vergangenheit

SCHON HEUTE: WIR MÖCHTEN REGELMÄßIG einen Blick in Vergangenheit (siehe Volksstimme 2023)- Gegenwart und Zukunft – unseres gemeinsamen Volleyball-Turniers vom 21. bis 24. Mai (Pfingstsonntag) 2026 richten –

Erinnerungen an die Anfangsjahre des Hüttenröder Volleyball-Turnier – erstmals 1970 kreisoffen – ab 1979 für die ganze DDR –                 

DIE BILDER: Hans und Bodo beim Holzturnier – Astrid mit dem Originalton von Pitty – die Hexen in der Zeitschrift Für Dich – und seit einigen Jahren die große Hexennacht (mal erfunden von D.P.) – alles aufgehoben im Sportmuseum – ab 6. Januar sind die Meldeseiten für 2026 geöffnet.

Sport frei von Peter Gehlmann 

Volksstimme   Redaktion Blankenburg          21. Mai 2023

Hüttenröder Volleyball-Turnier empfängst seine Gäste

Sportlich ist die diesjährige Auflage „rein in den Harz und ran ans Netz“ ausgebucht – leider mussten einige Absagen verteilt werden – 40 Herren- sowie 16 Damenteams werden auf der Sportanlage „Glück auf“ zu Pfingsten um die begehrten Wanderpokale streiten, dazu eine Reihe von Nachwuchsmannschaften aus der Region.

„Mit der nunmehr festgelegten Teilnehmerzahl wird ein Zeitdruck vermieden“, so Dr. Stephan Pecher, Sportlicher Leiter des Turniers. Die großen Finals sollen am Sonntag um 15.30 Uhr (Damen) bzw. 18.30 Uhr angepfiffen werden. Für ehemalige Traditionsmannschaften wäre auch noch Platz.

In den Arbeitseinsätzen wurden die Spielfelder und Zeltplätze bereits aufgebaut. „Ein Dankeschön den Mitstreitern“ so der Vereinsvorsitzende Hans-Gerd Charwat. Am Mittwoch, 24. Mai, treffen sich alle Helfer ab 17 Uhr im Birkenwäldchen, um die restlichen Aufgaben während der Turniertage abzusprechen. Hilfe ist von Nöten!  

Terminlich festgelegt wurden bereits die berühmten Rahmenveranstaltungen. Die Eröffnungsveranstaltung am Freitag gegen 19.30 Uhr wird wieder von den stolzen Püschelkindern begleitet. Das Startspiel bestreitet wie immer der Pokalverteidiger. Die Kaffeetafel erwartet Sonnabend und Sonntag ab 15 Uhr vor dem Sportlerheim wieder viele Besucher – dazu gibt es einen Blick in die Turniergeschichte seit der Gründung 1970. Um 18 Uhr führt der Hüttenröder Stumpelduhm die kleinen, im Vorfeld schon geschminkten Hexen und Teufel, zusammen mit der Zauberkiste in den nahen Wald am Astberg und erzählt wie seit vielen Jahren die „Geschichte von Minna und dem Holzbein“ – übrigens erstmals ohne das sonstige „Erschrecken“.

Nach der Rückkehr startet der Tanz ums Pfingstfeuer. Bestimmt werden dann auch der Teufelskaiser und die Königshexe.

Um 19.30 Uhr beginnt vor dem Sportmuseum das „Internationale Holzturnier“, 1979 nicht ohne DDR-Probleme gegründet. Damals triumphierten die Gebrüder Charwat, heute zählt die „Hüttenröder Feierwehr“ zu den Favoriten. Die großen Hexen haben dann bereits ihren Bungalow bezogen und bereiten sich zusammen mit dem „Astberg-Deibel“ auf den Besen-Ritt um das wilde Feuer vor. Danach geht es wie zu jeder Mitternachtsstunde zur Party ins Festzelt. Am Sonntag werden um 09 Uhr die Turnierspiele fortgesetzt. Die Einwohnerschaft nimmt nachmittags nochmals an der Kuchentafel Platz. Hier hatten die „Spott- und Yogafrauen“ des Sportvereins gute Vorarbeitet geleistet. Zu den sportlichen Höhepunkten gehören die stimmungsvollen Siegerehrungen vor der Hallöhle. Jeder kommt aufs Treppchen – Sieger in Hüttenrode sind eben ALLE.

Zum Abschluss geht es nochmals ins Festzelt mit der “geilsten Party westlich vom Ural“ – benannt 1989 von Gästen aus Derenburg. Offiziell startet um 21 Uhr „Personal Mode“ in Concert. Dafür läuft übrigens vorher im „Lädchen“ der Kartenvorverkauf. Montags ist Abreise – erschöpft und frohgestimmt zusammen mit einem Hupkonzert geht es ab in die Heimat. Hüttenrode 2023 soll wieder ein Ereignis sein.

Peter Gehlmann